Heimelig und nachhaltig

Die Auenweide ähnelt einem kleinen Dorf mit Marktplatz, um den herum acht Mehrfamilienhäuser stehen. Sie wirken verspielt und wohnlich, mit Vorsprüngen, bewohnbaren Giebeln und Dachterrassen – und mit viel Licht von allen Seiten. Die im ressourcenschonenden Holzriegelbau geplanten Häuser sollen mit einem möglichst effizienten und ökologischen Heizungssystem ausgestattet werden. Außerdem wollen wir mit einer großen Photovoltaik-Anlage einen Großteil unseres Strombedarfs selbst decken, als auch der Gemeinde zur Verfügung stellen. In den Gemeinschaftsräumen kommen nicht nur die BewohnerInnen der Siedlung zusammen, auch Menschen aus der nahen und weiteren Nachbarschaft sind willkommen. Und rundherum bleibt viel Freiraum für ein Leben nahe der Natur: Auf freien Flächen wachsen Obstbäume und Gemüse, und das Waldstück bietet die „Wildnis nebenan“.

Gemeinschaft auf Augenhöhe

Wie kann sich eine Gemeinschaft organisieren, ohne unzufriedene Randgruppen zu produzieren? Das wollen wir mittels der Soziokratie vorzeigen. Eines der Instrumente ist das Konsent-Prinzip: Wenn wir gemeinsam Beschlüsse fassen, werden alle Mitglieder gehört. Bei unterschiedlichen Auffassungen gewinnt nicht jener Vorschlag, der die meisten Stimmen bekommt, sondern jener mit dem besten Argument. Dieser genießt folglich die größte kollektive Zustimmung.

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